Übergabe des Dresdner Friedenspreises

Stanislaw Petrow nimmt den Preis entgegen

Die save me Kampagne Dresden hat im Namen der Friend of Dresden Deutschland e.V, den internationalen Friedenspreis "Dresden" an Stanislaw Petrow überreicht. Der ehemalige Sowjet Offizier wurde dafür geehrt, dass er 1983 keinen Atomkrieg auslöste, als der Computer fälschlicherweise einen Raketenangriff der USA anzeigte.

Genaue Infos:

http://www.friendsofdresden-deutschland.com/index.html

Gemeinsame Unternehmungen

Unser Patenprogramm lief gut an. Die Paten haben zusammen mit den Resettlement-Flüchtlingen schon folgende Unternehmungen gemacht: Besuch des Weihnachtsmarktes, einen Ausflug in den Zoo, Nachhilfeunterricht und Hilfe bei der Wohnungssuche. Außerdem haben die Paten die Flüchtlinge zur Arbeitsagentur begleitet.

Wir haben jetzt auch ein Forum indem sich die aktiven Paten austauschen können.

http://save-me-dresden.forumieren.org/

10 Flüchtlinge in Dresden angekommen

Am 22.10.2012 sind die ersten Resettlement Flüchtlinge in Dresden angekommen. Hier wurden sie auch freundliche von Paten der save me Kampagne begrüßt.

Hier der Auszug eines Erfahrungsberichts einer Patin, die sowohl beim Abholen in Friedland als auch beim Ankunftsabend in Dresden dabei war: „Hinter allen, die gestern beteiligt waren, liegt nun ein spannender Tag. Insbesondere für die Familie! Diese war meines Erachtens super drauf. Alle samt zeigten sich sehr aufgeschlossen und gar nicht so schüchtern wie wir dachten. Im Gegenteil, sie erwiesen sich als sehr dankbar. “ 

 Die Anzahl der aktiven Paten liegt über der Anzahl der benötigen Betreuungspersonen. Doch es gibt weitere Möglichkeiten sich flüchtlingspolitisch zu engagieren. 

Deutschland nimmt am Resettlement teil

Ein wichtiges Teilziel ist erreicht, Deutschland wird in den nächsten drei Jahren jährlich 300 Menschen im Rahmen des Resettlements aufnehmen.

"Das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) begrüßt die Entscheidung der Innenministerkonferenz (IMK) zur Einführung eines kontinuierlichen Resettlement-Programms für Flüchtlinge in Deutschland."

http://www.unhcr.de/home/artikel/cdbf4fac63d7dfb4c5c303cf7b386812/unhcr-begruesst-imk-beschluss-zum-resettlement.html

downloard: IMK Beschluss: Neuansiedlung von Flüchtlingen (Resettlement)

application/pdf 2011-12 IMK Beschluss Resettlement.pdf (109,2 KiB)

Dresden - eine Stadt sagt JA!

Am 3.11.2011 ist der Dresdner Stadtrat auf die Forderungen der Save Me Kampagne eingegangen und hat die Teilnahme der Landeshauptstadt Dresden an einem zukünftigen Aufnahmeprogramm für Flüchtlinge beschlossen.

 

Ein erstes Ziel ist erreicht, doch die Arbeit der Save Me Kampagne Dresden geht nun auf der Landesebene weiter. Es wurde ein Brief an die Landtagsabgeordneten geschickt, den Sie hier in der aktualisierten Fassung einsehen können.

Der Beschluss wurde mit einer knappen Mehrheit von 34:33 Stimmen angenommen. Die Stadt Dresden hat ihre grundsätzliche Bereitschaft erklärt, Flüchtlinge im Rahmen eines Resettlement-Programmes des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) und der Bundesregierung aufzunehmen. Die Dresdner Stadträtinnen und Stadträte haben entschieden, den besonders bedürftigen Flüchtlingen nach der Genfer Flüchtlingskonvention eine dauerhafte Perspektive durch soziale Inklusion zu ermöglichen. Die Oberbürgermeisterin wurde aufgefordert, sich im Städte- und Gemeindetag sowie bei der Staatsregierung dafür einzusetzen, dass die Bundesregierung entsprechend dem Anliegen des UNHCR ein Resettlement-Programm einrichtet. Die Oberbürgermeisterin soll mit den Kommunen und Landkreisen kooperieren, um sich über die Kontingente und Rahmenbedingungen zu verständigen. Im Zusammenhang mit der Aufnahme von Flüchtlingen soll eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen werden, die Maßnahmen ergreift, um den Flüchtlingen einen gesicherten Aufenthaltsstatus, den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen und für ausreichend Beratungs- und Unterstützungsangebote zu sorgen. Neben der Integrationsbeauftragten, Vertreter_innen des Sozialamtes, des Einwohner- und Standessamtes, des Ausländerbeirates und der Stadtratsfraktionen sowie von Vereinen, Initiativen und Wohlfahrtsverbänden (Migrationsberatungsstellen) sollen auch die Patinnen und Paten der Save Me Kampagne an der Arbeitsgruppe beteiligt werden.

 

Worum geht es ?

 Tausende Menschen befinden sich auf der Flucht vor ethnischer, religiöser und sexistischer Verfolgung, vor Armut und vor Krieg. Deshalb gibt es das Resettlement Programm der UN.

Deutschlandweit arbeiten lokale Initiativen daran, Stadt- und Kommunalrats­beschlüsse zu erwirken, mit dem sich die betreffende Stadt/Kommune zur Aufnahme von Flüchtlingen bereit erklärt. Denn sind viele Kommunen entschlossen, so werden sich auch skeptische Bundes- und Landtagspolitiker überzeugen lassen, ein Gesetz zur regelmäßigen Flüchtlingsaufnahme (=Resettlement) in Deutschland zu verabschieden.

Mehr Informationen dazu findet man auf der Bundesseite der Kampagne.

http://www.save-me-kampagne.de/thema.html

Oder durch klicken auf "Hintergründe" in der linken Spalte.

Die genauen Forderungen der save me Kampagne gibt es hier:

http://www.save-me-kampagne.de/forderungen.html